Lass die Begrenzungen hinter Dir- und werde frei!

„Dafür bist Du noch zu klein“, „lass das mal Deinen großen Bruder machen“, „das hast Du nicht richtig gemacht“, „das hast Du noch nie verstanden“, „Du bist halt nicht gut in Mathe“, „Du hast Dich wie immer schlecht verhalten“.

Solche Sätze hast Du wahrscheinlich auch als Kind gehört. Selbst wenn die eigenen Eltern vielleicht anders waren, so wurden wir spätestens in der Schule mit negativen Begriffen und Begrenzungen konfrontiert. Im Arbeitsalltag sind Stempel und Schubladen normal. Da gibt es „den faulen Hund“, „den unfreundlichen Busfahrer“, das „arrogante Püppchen“ und so weiter. Selbst in Beziehungen denken manche Menschen über ihren Partner „das macht der nie, der ist immer so feige“.

Wenn Du von klein an solche Begrenzungen hörst, glaubst Du die irgendwann selber. Und was folgt darauf? Du verhältst Dich letztlich genauso wie es Dir alle angedichtet haben und scheinst damit alle zu bestätigen.

Wir Erwachsenen sind verletzte Kinder

Wenn wir als Kind etwas falsch gemacht haben, dann bekamen wir Ärger. Es wurde geschimpft, vielleicht geschrien und im schlimmsten Falle sogar geschlagen. Kaum einer macht sich die Mühe, zwischen dem Menschen und seinen Handlungen zu unterscheiden. Nur wenige Menschen können ohne viel Geschrei einem Kind sagen, dass das Verhalten oder die letzten Sätze nicht gut sind und warum das so ist. Viele bestrafen ihr Kind emotional mit Liebesentzug und sagen Sätze wie „Du bist ein böses Kind!“ oder „sei doch bitte mal ein lieber Sohn!“

Lebst Du für Lob, Macht und Anerkennung? Sind Geld und Erfolg Dein Ersatz für echte Liebe?

Ein Kind malt aus voller Überzeugung eine weiße Tapete an. Aus Sicht des Kindes war das die richtige Handlung am richtigen Ort. Die Mutter kommt rein und brüllt das Kind an, auf das folgende Weinen reagiert sie nicht sondern verbietet den nachmittäglichen Kakao. Eine Stunde später schmeißt das Kind ohne jede Absicht eine Vase um. Obwohl es aus seiner Sicht alles richtig gemacht hat und das nicht wollte. Der Vater sammelt die Scherben ein und sagt „jetzt hast Du mich aber traurig gemacht. Wir haben eh so wenig Geld und wegen Dir müssen wir nun eine neue Vase kaufen. Und Papa mit seinem Rücken muss jetzt hier aufräumen. Wenn Mama das erfährt, wird die sehr sehr traurig wegen Dir sein!“ Am Abend fällt beim Essen ein Glas mit Saft um und versaut die Tischdecke, weil das Kind abgelenkt wurde. Das Kind wird ohne Gute-Nacht-Geschichte ins Bett geschickt.

Dreimal an diesem Tag hat das Kind aus seiner Sicht nichts falsch gemacht und wird emotional bestraft, abgestempelt und bekommt ein schlechtes Gewissen für eine Handlung, die aus Sicht des Kindes völlig ok war und aus dem Kind selbst entstanden ist. Das Kind wird sich unbewusst sagen „Das was ich tue, bringt nur Ärger ein, ich muss anders sein, denn sonst geht das immer weiter so. Ich versuche, anders zu sein, damit Mama und Papa nicht mehr böse und traurig sind“.

Was letztlich bleibt, ist folgende Aussage: “Ich bin NICHT OK!“

Daher versuchen wir als Erwachsene, diese Traumata aus der Vergangenheit zu verarbeiten. Wir suchen Trost und Bestätigung im Beruf, in Karriere, extremen Hobbys. Wir suchen uns Partner, die diesen Mangel in uns therapieren sollen und doch nur selber auf der Suche nach Heilung sind.

Lass uns zusammen erkunden, welche negativen Glaubenssätze und Begrenzungen in Deinem Leben existieren und wie Du diese löschen kannst. Erlebe eine Freiheit und Zufriedenheit, die Du kaum erahnen kannst. Befreie Dich von jedem schlechten Gewissen und verzeihe als erstes Dir selber.

Denn Du bist voll ok!

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2017-08-08T19:04:01+00:00

One Comment

  1. Helmut Richter 8. August 2017 at 19:57 - Reply

    Wir haben die kindlichen Erfahrungen verinnerlicht. Sie wurden zu inneren Glaubensmustern.
    Statt schlechtem Gewissen die eigenen Grundüberzeugungen finden.
    Handeln wir nur noch aus innerer Freude heraus und bemerken wie gut es sich anfühlt.
    sind wir auf dem richtigen Weg.

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